Heidi Mahler
Heidi Mahler ist eine echte Hamburger Deern. Die Tochter des Schauspielers, Regisseurs und langjährigen Ohnsorg-Theater-Chefs Hans Mahler und der Schauspielerin Heidi Kabel studierte an der renommierten Staatlichen Schauspielschule ihrer Heimatstadt bei Lehrern wie Eduard Marks, Rolf Nagel und Hermann Lenschau. Nach Abschluss ihrer Ausbildung spielte sie am Ohnsorg-Theater im klassischen Repertoire die jungen Mädchen, aber auch große Charakterrollen wie das stumme Vergewaltigungsopfer in „Johnny Belinda“ oder die Marthe Schwertlein im plattdeutschen „Faust“. In den 80er Jahren holte Rudolf Noelte die Schauspielerin als Liese Bänsch in seine berühmte Inszenierung des „Michael Kramer“ am Hamburger Thalia Theater und später noch einmal als Mascha in Tschechows „Drei Schwestern“ nach Bonn. 1984 verließ Heidi Mahler das Ensemble des Ohnsorg-Theaters. Auf großen Tourneen spielte sie zum Beispiel in „Minna von Barnhelm“, in Hofmannsthals „Jedermann“ sowie in Ayckbourns „Tischmanieren“ und in zahlreichen weiteren Produktionen. Die ausgedehnten Gastspielreisen mit Schauspielern wie Peter Fricke, Hans Putz – und vor allem mit ihrer Mutter, Heidi Kabel – führten die Schauspielerin auch ins benachbarte Ausland. Außerdem wirkte Heidi Mahler in zahlreichen Fernsehproduktionen mit. Immer wieder auch stand sie als Gast auf der Bühne des Ohnsorg-Theaters, so als Lotte Kellermann in der niederdeutschen Fassung der Ehekomödie „Frühstück bei Kellermanns“ und von Publikum und Presse einhellig gefeierte „Mudder Mews“. Für diese Darstellung erhielt sie 2007 den Rolf-Mares-Preis. Seit 1986 ist die Schauspielerin mit dem Regisseur und Autor Michael Koch verheiratet. Ihre knappe Freizeit genießt Heidi Mahler am liebsten auf ihrem Bauernhof in der Eifel.
Auftritte:
Sechs Tanzstunden in sechs Wochen: Lily Harrison



