KontakteTheaterleitung: Michael Lang
Dramaturgie/Produktionsmanagement Ayla Yeginer a.yeginer[at]theater-kontraste.de
Presse- und Öffentlichkeitsarbeit Anja Michalke presse[at]theater-kontraste.de
Das „Theater Kontraste“
In der zweiten Spielstätte im Winterhuder Fährhaus, dem kleinen Saal mit seinen 100 Plätzen, ist das „Theater Kontraste“ beheimatet. Frech, makaber, schnell: Die Stücke, die dort gezeigt werden, reflektieren unmittelbar und schonungslos die menschlichen Beziehungen, gewürzt mit bitterbösem, tiefsinnigem Humor. Die Unmittelbarkeit, die Intimität des kleinen Saales gepaart mit der Nähe zum Geschehen auf der Bühne sorgt für ein besonders intensives und spannendes Theatererlebnis. So ist für reichlich Gesprächsstoff bzw. emotionale Auseinandersetzung nach der Aufführung gesorgt. Niemand kann sich dem Geschehen entziehen, wird nicht nur lachen, sondern Stellung beziehen! Das Programm unterscheidet sich deutlich vom beschwingten Humor, der in der Komödie Winterhuder Fährhaus im großen Saal gezeigt wird. „Komödie Winterhuder Fährhaus“: das bedeutet Spaß und gute Laune mit bekannten Stars. „Theater Kontraste“ hingegen steht für freche und bitterböse Stücke über zwischenmenschliche Debakel, bei denen der Finger immer wieder in die Wunde gelegt wird.
Die Geschichte des „Theater Kontraste“Das „Theater Kontraste“ geht zurück auf das Jahr 2000. Erstmalig wurde mit „Liiiebe“ ein neues Theaterprofil im kleinen Theatersaal (100 Plätze) des Winterhuder Fährhauses erprobt, das im scharfen Gegensatz steht zur meist beschwingten Unterhaltung im großen Saal. Fortan werden pro Jahr etwa 4 Produktionen en-suite für je 3 Monate gespielt. Das Winterhuder Fährhaus mit seinen nun zwei ganz unterschiedlichen Bühnen öffnet sich damit neuen Zielgruppen, das Haus wird für Menschen interessant, die bisher keinen Fuß hineingesetzt haben. Im Mittelpunkt der Stücke des „Theater Kontraste“ stehen vorwiegend aktuelle Themen, die die Menschen in besonderer Weise betreffen und bewegen. Die „Kontraste“-Stücke sind zeitkritisch und zeichnen ein scharfes Bild besonders der zwischenmenschlichen Konflikte und des Alltags mit den Mitteln des schwarzen, bitterbösen, makaberen Humors – so die dramaturgische Linie. Von Beginn an prägen erstklassige Künstler das Bild der „Kontraste“. In Verbindung mit der Unmittelbarkeit und Intimität eines Kleinen Theatersaales erzeugen sie ein ganz besonders intensives und spannendes Theatererlebnis. In dieser Form und in dieser Konsequenz hat das „Theater Kontraste“ ein Alleinstellungsmerkmal in Hamburg hat. Mit dem „Theater Kontraste“ wird außerdem eine alte Tradition der Hansestadt wieder aufgenommen und modernisiert: die des Theaters im Zimmer, das 1999 geschlossen werden musste. Seit 1948 wurden unter Helmuth Gmelin im Zimmertheater, zunächst noch in den eigenen Wohnräumen, später dann in der klassizistische Villa in der Alsterchaussee, und ab 1959 unter seiner Tochter Gerda Gmelin anspruchsvolle und wagemutige Aufführungen gezeigt, die das Kulturangebot der Stadt gewichtig ergänzt haben. Dieses Theater im Zimmer wurde Vorbild für den kleinen Saal im Winterhuder Fährhaus. Bezeichnend, dass Gerda Gmelin im Winter 2002 die letzte Rolle ihres Lebens wenige Wochen vor ihrem Tode in eben diesem kleinen Saal spielt: Samuel Becketts „Glückliche Tage“.
Auszeichnungen- Pegasus Preis für Hamburger Privattheater (2004) - Rolf-Mares-Preis der Hamburger Theater für Lutz Herkenrath und Konstantin Graudus in „Der Krawattenklub“ (2006) Eva Humburg für ihr Bühnenbild zu „Leas Tag“ (2009) Meike Harten in „Die Ratte“ (2009) Harald Weiler für die Regie "Der Wind macht das Fähnchen" (2012) |



