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Kommende Premieren im Theater KONTRASTE:
* DAS URTEIL
von Paul Hengge
Regie: Ayla Yeginer
Ausstattung: Telse Hand
Mit Harald Weiler, Murat Yeginer, Traudel Sperber
Premiere 03. August 2013
Auf dem Zwischenstopp seines Fluges von New York nach Hamburg wird der jüdische Antiquar Rabinovicz im Auftrag eines Unbekannten eindringlich gebeten, ihm seinen Platz in der Anschlussmaschine zu überlassen. Als Dank verspricht man Rabinovicz ein wertvolles Buch, nach welchem er vierzig Jahre lang verzweifelt gesucht hat. Überwältigt von diesem Geschenk willigt er ein, den Flug am nächsten Morgen zu nehmen und sich die Zeit in der First-Class Lounge zu vertreiben. Als er jedoch erfährt, dass in dem Flieger kaum die Hälfte der Plätze besetzt waren und der anonyme Schenker nicht aufzufinden ist, wird der Antiquar zunehmend verunsichert. Und dann ist da noch dieser Fremde in der Lounge, der Rabinovicz offenbar rein zufällig zur Seite steht und in ein Gespräch verwickelt. Es entspinnt sich eine fesselnde Suche nach Wahrheit und Gerechtigkeit, auf der sich offenbart, dass die Vergangenheit der beiden nicht nur schmerzlich lebendig sondern auch seltsam verbindend ist.
* DARÜBER REDEN von Julian Barnes, in einer Fassung von Franziska Steiof
Regie: Franziska Steiof Ausstattung: Ulli Remmert
Mit Achim Buch, Erik Schäffler Premiere 10. September 2013
Zwei Männer verlieben sich in dieselbe Frau. Ein Konkurrenzkampf zweier Freunde. Der Langweiler Stuart findet endlich seine Traumfrau und heiratet sie, und sein bester Freund Oliver hat nichts Besseres zutun, als sich in sie zu verlieben. Frech, witzig und charmant erzählt der große britische ErfolgsautorJulian Barnes diese Dreiecksgeschichte und bringt sie mit einer großen Leichtigkeit auf den Punkt.
Eine Übernahme vom Deutschen Schauspielhaus in Hamburg aus der Spielzeit 2012/2013
* AM SCHWARZEN SEE von Dea Loher
Regie: Harald Weiler
Premiere: 8. Oktober 2013
Zwei Ehepaare mittleren Alters: Eddie und Cleo besitzen eine Brauerei; Johnny ist Bankdirektor in einer Kleinstadt und seine Frau Else hat ein schwaches Herz. Die beiden Paare hatten sich angefreundet, genau wie ihre halbwüchsigen Kinder, Nina und Fritz. Dann geschah ein Unglück... Jetzt, vier Jahre später, treffen sich die Eltern das erste Mal wieder im Haus von Eddie und Cleo mit Blick auf den See. Die Frage nach dem Warum steht nach wie vor unbeantwortet zwischen ihnen. So kreisen die Vier umeinander und in sich. Die Zeit scheint stehen zu bleiben. Dea Loher zeichnet in diesem Kammerspiel das Bild einer Gesellschaft, die keine Ziele kennt, die nicht weiß, wofür, warum und wohin. In der Konzentration auf nur vier Figuren gelingt ihr das beklemmende Porträt einer verlorenen Eltern-Generation.
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