1. Voraufführung
Glorious!
Komödie von Peter Quilter
Deutsch von Horst Johanning
15. Januar bis 14. März 2010
Vorverkauf ab 6. November 2009

© Oliver Fantitsch
Johanna von Koczian als Florence Foster Jenkins

© Oliver Fantitsch
Johanna von Koczian als Florence Foster Jenkins

© Oliver Fantitsch
Johanna von Koczian, Horst Maria Merz

© Oliver Fantitsch
Johanna von Koczian, Ute Willing, Ev-Katrin Weiß, Anton Rattinger

© Oliver Fantitsch
Horst Maria Merz, Ute Willing

© Oliver Fantitsch
Horst Maria Merz, Ute Willing, Darinka Ezeta Batres, Anton Rattinger
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Termine17.05.2011 | 19:30
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18.05.2011 | 19:30
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19.05.2011 | 19:30
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» alle Termine anzeigen Spieldauer: 2 Stunden inkl. 20 Min. Pause
Florence Foster Jenkins ist in die Geschichte eingegangen: Die Millionärstochter, die von ihrem Vater um eine Gesangsausbildung gebracht worden war, mietete sich 1944 die berühmte Carnegie Hall, um ein Gesangsabend zu geben, zu dem sie die gesamte New Yorker High Society einlud. Heraus kam ein Konzert, das schon seit vielen Jahrzehnten Kultstatus genießt wegen den wohl schrägsten und falschesten Tönen, die je in einem Konzertsaal erklungen und auf Platte festgehalten wurden. Die »Künstlerin« selbst hingegen dürfte nicht gemerkt haben, wie schlimm sie sang, sie hielt die Lachtränen ihres Publikums für Rührung. Doch Kritik und Zweifel fochten diese exzentrische, willensstarke und mit sich selbst völlig zufriedene Frau nicht an. Unbeirrt ließ sie die Welt partizipieren an den Segnungen ihrer Musikalität. So ist sie für ihre Freunde „Die Königin der Nacht“ für die anderen »Die Mörderin des hohen C«…
»Glorious« ist eine grandiose Komödie und eine anrührende Hommage an diese Frau, deren Lebensfreude und Erfülltsein von der Musik absolut ansteckend sind. Ein kluger und umwerfend komischer Abend.
Pressestimmen:
Johanna von Koczian triumphiert in "Glorious!" mit komödiantischer Bravour
Warmherziges Portrait einer schrillen Nachtigall
Sie war die „schlechteste Opernsängerin der Welt". Florence Foster Jenkins traf kaum einen Ton, aber ihr Herz gehörte der Musik und dem Gesang. Peter Quilter hat dem hartnäckigen Möchtegern-Star mit seinem Stück „Glorious!" eine komödiantisch zündende Hommage verehrt. In der Rolle der schrillen nachtigall brilliert Johanna von Koczian und wurde nach der Premiere in der Komödie Winterhuder Fährhaus vom Publikum wie eine wahre Diva gefeiert. (...)
(Hamburger Abendblatt, 18. Januar 2010)
(...) Wir lachen uns scheckig in der Komödie Winterhuder Fährhaus. Doch eigentlich ist uns nach Weinen zu Mute, weil Johanna von Koczian das ganz späte Glück der exzentrischen, amerikanischen Matrone Florence Foster Jenkins so lebensnah aufblühen lässt. (...)
So etwas können nur große Schauspielerinnen wie die 76 Jahre alte Johanna von Koczian. Horst Maria Merz als gepeinigter Klavierbegleiter Cosme spiegelt zudem genau jene Gefühlslagen wieder, die uns schütteln zwischen sich grausendem Staunen und hemmungsloser Zuneigung. Um dieses hinreißende Stück Leben hat Regisseur Martin Wölffer mit hinzuerfundenen Charakteren ein hinreißendes Stück Theater inszeniert.
(Die Welt, 18. Januar 2010)
Die Mörderin des hohen C
Umjubelt: Johanna von Koczian spielt die "schlechteste Sängerin der Welt"
Es klingt paradox, aber: Richtig falsch zu singen kann tatsächlich eine Kunst sein, die das Publikum zu Begeisterungsstürmen und Standing Ovations hinreißt. Das erlebte Johanna von Koczian (76) am Premierenabend in der Komödie Winterhuder Fährhaus. In "Glorious!" bezaubert die Grande Dame des Theaters in der Paraderolle als Florence Foster Jenkins - "der schlechtesten Sängerin der Welt".
Die Erfolgskomödie von Peter Quilter erzählt die wahre Geschichte der exentrischen Millionärin, die in den 1940er Jahren zum Star der New Yorker High Society aufstieg und es zu einem legendären Auftritt in der Carnegie Hall schaffte. Faszinierender Mittelpunkt dieser Inszenierung (Regie: Martin Woelffer) ist Johanna von Koczian als schräge Sängerin: Eine Lebensfreude und Warmherzigkeit sprühende Diva, die hemmungslos ihr "strapazierfähiges Organ" einsetzt und die abenteuerlichsten Koloraturen zu Gehör bringt. Doch auch die liebevolle Darstellung der Nebenfiguren begeistert. Beeindruckend: Pianist Cosme McMoon (Horst Maria Merz), der nach dem Schrecken der ersten Gesangsprobe zum wahren Freund der "Mörderin des hohen C" wird, sowie Anton Rattinger als St. Clair Bayfield. Fazit: schrecklich schrill und wunderschön!
(Hamburger Morgenpost, 18. Januar 2010)
Mittwoch, 13.01.2010, 19:30 Uhr